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Stolp > Heimatorte > Stadtkreis Stolp > Garnison Stolp

Einführung

Bereits 100 Jahre vor dem 30-jährigen Krieg sind in der Stadt Stolp Soldaten nachgewiesen. Aus einer Festlegung der Kriegsdienstpflichten durch den Herzog vom 2. Oktober 1523 geht die Verpflichtung der Stadt hervor, " 100 Man tho Vote Darunder 70 spete 15 hellebarden und 15 Busschen, Dar tho 15 perde gerustet myt speten" zu stellen. Die 100 Mann zu Fuß, davon 70 bewaffnet mit Spießen, 15 mit Hellebarden und 15 mit Büchsen haben nach heutigen Maßstäben die Stärke einer Infanteriekompanie.

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Stationierte Truppen des Heeres

Nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, auch Herzog von Preußen, nach schwierigen und langen Verhandlungen mit den Ständen im Jahr 1653 die Zusage für die Zahlung von 530.000 Talern als Steuern für die nächsten 5 Jahre bekommen hatte

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Stationierte Fliegerkräfte

Die ersten Fliegerkräfte wurden in und bei Stolp erst im Zuge des I. Weltkriegs stationiert. Zu dieser Zeit waren die Luftstreitkräfte noch dem Heer und der Marine unterstellt. Eine Luftwaffe entstand als eigene Teilstreitkraft erst 1933.

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Weitere militärische Einrichtungen

Neben den in Garnison liegenden Truppenteilen gab es in der Stadt eine Vielzahl weiterer militärischer Einrichtungen. Sie dienten der Verwaltung der Garnison insgesamt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremien des Magistrats, der Ausbildung und Unterrichtung von Soldaten und Kadetten, der Fürsorge für ehemalige Soldaten, und auch der Organisation der Einberufung von Wehrpflichtigen.

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Militärische Infrastruktur

Im frühen 18. Jahrhundert gab es noch sehr wenige Gebäude, die ausschließlich der Nutzung duch die Garnison dienten. Die Soldaten waren in den Bürgerhäusern einquartiert, die Pferde standen in privaten und öffentlichen Ställen der Stadt. Aber es gab natürlich die Wache im alten Rathaus auf dem Marktplatz, die Schilderhäuschen an den Toren der Stadt, Reit-, Schieß- und Exerzierplätze. Ferner wurden von 1736 bis 1738 neue Magazine gebaut [1]. Das war die Zeit, als die v. Platenschen Dragoner in Stolp stationiert waren.

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Die Stadt und "ihre" Soldaten

Das Verhältnis der Stadtverwaltung und der Bürger von Stolp zu "ihren" Soldaten, besonders zu den Husaren, wird in der Literatur einhellig sehr postiv hervorgehoben.

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Kriegerdenkmale und Verlustlisten

Füer Verlustlisten gibt es einige weit verstreute Quellen, falls überhaupt noch überlieferte Daten vorhanden sind. Aber es gibt auch sehr viele Kriegerdenkmale, Gedenktafeln und Grabmale, auf denen die Namen der Gefallenen verzeichnet sind.

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Veteranen

Die Veteranen unterstanden einer besonderen staatlichen Fürsorge.

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Rekrutenlisten

Die Dienstpflicht der jungen Männer beginnt mit dem 1. Januar desjenigen Kalenderjahres, in welchem der Wehrpflichtige das 20. Lebensjahr vollendet. Sie dauert im stehenden Heer 7 Jahre.

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Historische Feldpost

Obwohl es bereits im Mittelalter eigene Postwege zur Versorgung der Armeen gab, entwickelte sich in Preußen erst auf Grund der vielen Kriege im 18. Jahrhundert ein festes, reguliertes System der Postversendung zu und von den Truppenteilen im Einsatzgebiet.

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Erinnerungsliteratur

Erinnerungsliteratur zur Luftfahrt und den Flugplätzen in Stolp von Wolfgang Noffke.

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